Krankheit. Sphäre des Schaffens. Komponisten im Spiegel medizinischer Forschung

Trappe, H.-J. & Mastnak, W. (2015). Krankheit. Sphäre des Schaffens. Komponisten im Spiegel medizinischer Forschung. Lengerich: Pabst Science Publishers. 196 S., 25 Euro (ISBN 987-3-95853-041-6).

Dieses von bestechend exakter Recherche medizinischer Befunde zu Krankheiten berühmter Musiker, die das Leben Musikinteressierter unvermindert seit langer Zeit und tagtäglich so ungemein bereichern, gekennzeichnete neue Buch mit zahlreichen großenteils farbigen Bildern ist plakativ nicht, wie man erwarten könnte, zunächst nicht mit einem Hinweis auf Komponisten betitelt, sondern dem Anliegen der beiden Verfasser entsprechend mit „Krankheit“ und ihrer Einordnung als „Sphäre des Schaffens“. Erst dann folgt der erläuternde Untertitel, dass dies demonstriert wird an „Komponisten im Spiegel medizinischer Forschung“.

Diese völlig neue Sichtweise bei der Darstellung der erschütternden Biographien legt ihren Akzent auf das Anliegen von Musikhörern aller Zeiten, zu erfahren, wie es jenen bewunderten Heroen der Musikgeschichte in ihrem Leben ergangen ist. Längst geht es auch Musikpädagogen angesichts der in asiatischen Ländern zu Instrumentalmaschinen gedrillten Kinder nicht mehr in erster Linie um technische Perfektion, sondern um Spaß und Freude an jeder Art musikalischer Betätigung, wozu naheliegenderweise auch gehört, dass frühzeitig das Interesse für das hochdifferenzierte unerschöpfliche Wirkungspotential von Musik gehört. Um dieses zu erleben und mehr und mehr zu verstehen, bedarf es eines polaren und sich ergänzenden musikpsychologischen Zugangs zu Musik: MUSIKpsychologie einerseits als Psychologie des musikalischen Gehalts bzw. nicht nur der Musikanalyse von Noten, sondern auch der speziellen wirkungsspezifischen Verwendung musikalischer Substanzen und ihrer Zusammensetzung (Kom-position) analog zur Mischung von Ingredienzien durch Apothekern und aus der Naturmedizin bekannten Heilkundigen (Kräuterhexen, Medizinmännern, Alchemisten), und MusikPSYCHOLOGIE  andererseits als die Lehre von der Psyche und ihrer gezielten Beeinflussbarkeit durch alle Arten musikalischer Pharmazie. Musik galt bekanntlich zu allen Zeiten und überall als immer wieder bestaunte nie versiegende Quelle von Erbauung, Trost, Ermunterung und Antrieb, wozu keineswegs auf Berichte aus früheren Jahrhunderten zurückgegriffen zu werden braucht, sondern wie jeder Musiker egal welcher Richtung und ganz besonders oft Sängerinnen und Interpreten aus der Popmusik bekunden, weshalb ihnen die Massen trotz der damit verbundenen Unannehmlichkeiten zuströmen. Die bis zur Verzückung euphorisierende und Schmerz und Leid vergessen machende Wirkung  von Musik lässt sich auch im stillen Kämmerlein erspüren. Der für das Wirkungspotential von Musik Aufgeschlossene erspürt die zu allen Zeiten gerühmte Macht der Musik intuitiv und will sie nicht missen. Umso mehr muss es Sinn eines Musikunterrichts sein, gemäß Robert Schumanns Verständnis eines Künstlers „Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens“.

Dieses Buch richtet sich laut Vorwort und Ankündigung des Verlags an „Musikinteressierte – Laien und Fachleute“. Es ist vor allem aber ein Buch für alle im Gesundheitsbereich Tätigen und natürlich ganz besonders für Musiktherapeuten.

Hochkarätiges fachkundliches Wissen im Sinne der erwähnten beiden Seiten von Musikpsychologie als Analyse musikalischen Gehalts und seiner Funktionalisierung im Sinne des individuumspezifischen Therapieziels garantieren die beiden Autoren. Univ.-Prof. Dr. med. habil. Hans-Joachim Trappe, konzertierender Organist mit zahlreichen CDs, wie sie eigentlich Resultat eines ausschließlichen Organistenlebens sein könnten (siehe http://www.hans-joachim-trappe.de/), ist aber hauptberuflich Direktor der Medizinischen Klinik für Kardiologie und Angiologie. Er weiß also am besten, wie es einem ums Herz ist. Er hat sich die Komponisten Bach, Mozart, Beethoven, Bruckner und Reger vorgenommen.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Dr. Wolfgang Mastnak, ebenfalls habilitiert, den die Leser dieser Zeitschrift als unschätzbarer Gewinn in der Herausgeberschaft schätzen, ist nicht nur ein exzellenter Pianist. Er, studierter Mathematiker, darf als der wohl bedeutendste und tiefschürfendste Musiktherapeut bezeichnet werden. Er hat als Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater in München nicht nur Promotionsrecht  im Fach Musikpädagogik, sondern auch im Fach Musiktherapie. Dieses lehrt er allerdings hauptsächlich in Frankreich und Tschechien und vor allem in China. Am dortigen Shanghai Conservatory of Music und zudem an der Fudan University Shanghai ist er Professor für Musiktherapie (Hier sind noch weitere Stationen seiner beeindruckenden Tätigkeit genannt: http://www.mozart-science.at/fileadmin/download/CV_Wolfgang_Mastnak.pdf).  Wer ihn mal erlebt hat, weiß wie souverän er die unterschiedlichsten Sprachen beherrscht. Dass auch für ihn Musik im wörtlichen Sinne Herzenssache ist, ist auch aus seiner Funktion als Präsident des Österreichischen Herzverbands zu ersehen (siehe z. B. http://www.herzverband-tirol.at/pages/posts/hirn-an-herz-teil1-32.php).  Mastnak hat sich mit Schubert, Chopin, Schumann, Satie und Ravel befasst.

Wer sich nun dem Inhalt des Buches zuwendet, erlebt eine Überraschung nach der anderen. Mit zahlreichen Irrtümern und um sich jeweiligen Komponisten rankenden Geschichten wird gründlich aufgeräumt.

Sicherlich ist manch einem bekannt, dass Johann Sebastian Bach im Arrest saß, diese Zeit aber für seine Arbeit am „Wohltemperierten Klavier“ und zur Vervollständigung des „Orgelbüchleins“ genutzt hatte. Wie Mozart „hatte Bach vor der Obrigkeit keine Angst“ (S. 11). Wie er mit Schicksalsschlägen, die „sein Werk wesentlich beeinflussten“ (S. 12), umgegangen ist, sei nur angedeutet: Im Alter von 35 Jahren war seine Frau gestorben.  Von 13 Kindern aus der zweiten Ehe waren 7 schon früh verstorben. Sehr interessant und wie in allen seiner medizinischen Expertisen zu den von ihm gewählten Komponisten sind Trappes Erläuterungen etwa zu Bachs Glaukom, metabolischem Syndrom, apoplektischen Insult und zu den als „Organistenkrankheit“ bezeichneten Exostosen als Überbelastung von Gelenken beim Orgelspiel.

Auch bei Wolfgang Amadeus Mozart spielt der Tod eine prägende Rolle. Bei seiner Geburt lebte von sechs vor ihm zur Welt Gekommenen nur noch seine Schwester. Im Alter von 57 Jahren war seine Mutter verstorben. Seine Frau war „immer wieder ans Bett gefesselt“ (S. 26). Er selbst war aufgrund der nahezu unmenschlichen abverlangten Strapazen schon als Kind gesundheitlich überfordert. Trappe zählt zahlreiche Krankheiten auf. Er geht vor allem auf Mozarts Infektionen im Lebensjahr ein, worüber zahlreiche Geschichten ranken. Eigene Kapitel beschäftigen sich mit den Fragen „Wurde Mozart vergiftet?“, „Woran starb Mozart wirklich?“, „Alkohol, Spiel, Syphilis?“, „Tourette-Syndrom?“, „Asperger?“. Im Schlusskapitel „Epikrise“, die alle Biographien abschließt, filtert Trappe die zwei Abschnitte von Mozarts Leben und äußert sich abschließend zum „Geheimnis“ von Mozarts Tod.

Dass Ludwig van Beethoven unter den grausigen Belastungen, die schon früh auftauchten und sich zeitlebens noch verschlimmerten, überhaupt noch komponierte, war schon immer bestaunt worden, ist aber angesichts der detaillierten fachkundigen Diagnosen noch erstaunlicher. Seine Mutter war bereits 40-jährig verstorben. Allein schon die Stichworte in den Kapitelüberschriften lassen solch ein Leben als absolut unerträglich erscheinen: Pockennarben, Brille, Hörstörungen, Durchfälle, Koliken, Fieberschübe, Noncompliance, Hepatits, Lebenzirrhose, Ösophagusvarizen, Alkohol und „Spekulationen um Syphilis und Bleivergiftung“. Seine Depressionen und sein zeitweiliger Suicidgedanke sind so gesehen nur allzu verständlich. Umso mehr bewundern wir seinen unbeugsamen Willen:

„solche Ereignisse brachten mich nahe an Verzweiflung, es fehlte wenig, und ich endigte selbst mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück, ach es dünkte mir unmöglich, die Welt eher zu verlassen, bis ich das alles hervorgebracht, wozu ich mich aufgelegt fühlte, und so fristete ich dieses elende Leben – wahrhaft elend, einen so reizbaren Körper,[5] daß eine etwas schnelle Verändrung mich aus dem Besten Zustande in den schlechtesten versezen kann – Geduld – so heist es, Sie muß ich nun zur führerin wählen, ich habe es – daurend hoffe ich, soll mein Entschluß seyn, auszuharren, bis es den unerbittlichen Parzen gefällt, den Faden zu brechen, vieleicht geht’s besser, vieleicht nicht, ich bin gefaßt.“[1]

Trappe beschließt sein Kapitel „Epikrise“ treffend mit Beethovens eigenem Wort: „Der Mensch besitzt nichts Edleres und Kostbareres als die Zeit.“ Trappe fügt hinzu: „Seine Zeit war kurz.“

Bereits in seiner Beschäftigung mit dem Leben von Franz Schubert stellt Mastnak die „medizinethische Frage, inwieweit eine Erforschung seiner Krankheitsgechichte nicht zu sehr in seine Intimsphäre eindringt, und ab wann der hermeneutische Gewinn für die Interpretation seiner Musik nicht mehr die ‚Verletzung‘ eines (wenn auch fiktiven) Post-mortem-Datenschutzes rechtfertigt“ (S. 77). Gleichwohl bestechen und erschüttern auch seine nicht minder akribischen Analysen von Schuberts Leben und leidensbedingten Niederschläge in seinem Werk. Vorweg: Schubert starb nicht an Syphilis. „Obwohl bei Schubert nie eine Syphilis-Diagnose auftaucht, wurde eine solche schon relativ früh in der Forschung vermutet und immer wieder bestätigt“ (S. 55). Mastnak geht daher dieser Frage eingehend nach und beschreibt zunächst  in eigenen Kapiteln die „historischen und soziokulturellen“ und „klinischen und therapeutischen Aspekte“ und gibt einen Eindruck davon, wie „horrend“ und „teils eine regelrechte Tortur“ (S. 67) ihre Behandlung damals war. Schließlich setzt sich Mastnak im Kapitel „Syphilis: Symptome bei Schubert“ mit der Quellenlage auseinander. Im Kapitel „Die terminale Krankheit“ beschreibt er, dass Schubert an der Krankheit gestorben war, der auch seine Mutter erlegen war. Im Weiteren wird geklärt: „Psychopathologische Einordnungen scheinen bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt zu sein“ (S. 69). Dazu führt Mastnak zahlreiche Belege an. „Inwieweit das Thema Tod hier für Schubert früh prägend wurde, kann nur gemutmaßt werden“ (S. 71). Immerhin ist er davon nicht weniger als die von Trappe vorgestellten Komponisten betroffen. „Von 16 Kindern der Familie erreichen nur vier das Erwachsenenalter.“ (S. 71). Als viel bedeutsamer wertet Mastnak Schuberts „(im Vergleich zu Beethovens Testament) zutiefst religiöser (…) Schrei aus der Lebensnot“ (S. 71). Mastnak beleuchtet damit im Kapitel „Romantische Negativhaltung, Wiener Fatalismus oder reaktive Depression?“ auch den zu Schuberts Zeit herrschenden Zeitgeist und befasst sich im darauf folgenden Kapitel „Naive Idylle, Homosexualität, Bindungsdilemma, Persönlichkeitsstörung – oder einfach Genie?“ mit den vielerlei Deutungen, die ganze Bibliotheken zu Schubert füllen. Immerhin belegt Mastnak abschließend anhand von Quellen die wohl Gültigkeit beanspruchende Sicht zu den beiden, teils im Allgemeinen Krankenhaus Wien entstandenen  Liederzyklen „Die Schöne Müllerin“ und „Winterreise“.

Wahrlich als nicht minder sonderlich, wenngleich ganz anders, erscheinen die Kalamitäten, mit denen Frédéric Chopin zu kämpfen hatte und an denen teils auch schon seine Schwester gestorben war. Bei beiden liegt eine neuro-psychiatrisch relevante Symptomatik als Ursache von Temperallappenepilepsie vor, die aber Chopins zugeschriebenen fragilen Charakter, seine Scheu und Auftrittsängste, seine Halluzinationen, Melancholie und sonstigen Ängste nicht stimmig erklären, sondern laut Mastnak, der anstelle des pathogenetischen Aspekts immer den daraus möglicherweise resultierenden salutogenetischen, kurativen Gewinn, wie er angesichts der in zunehmend alternden Gesellschaften lebenslanger Gesundheit eine  Rolle spielt, herauszustellen versucht, “innerer Motor und Inspirationspool seines Schaffens waren“ (S. 85). Diesen zeigt Mastnak in eigenen Kapiteln zu „kränkliche Konstitution und Lungen Probleme“, „Diarrhoe und gastrointestinale Probleme“, „Bronchopulmunale Probleme und Tuberkulose“, „Zystische Fibrose“, „Alpha-1 Antitrypsin Mangel“, „Depression und Angst“ bis hin zur „Elipsie“ anhand sauberst recherierten medizinischen Befunde., wie sie alle Beiträge dieses Buchs auszeichnen.

Es sprengt den Rahmen, auf die noch folgenden Komponisten einzugehen. Um die Schönheit und jeweils singuläre Einzigartigkeit und Vollkommenheit ihrer Musik zu bestaunen und sich von ihr erfüllen zu lassen, muss man nichts von den bedrückenden Beschwernissen, unter denen diese Komponisten zu leiden hatten, wissen. Und man braucht auch keine Kenntnisse, wie sie mit diesen Schicksalen umgegangen sind. Aber wer sich in sie vertieft, tut das mit unschätzbarem Gewinn im Sinne beider Seiten von Musikpsychologie. Dieses Buch ist somit Lebenskunde und demonstriert in vielfachen Facetten und Varianten, wie große Geister Bedrängnissen standgehalten und in beispielhafter Anstrengung und Disziplin und je nach Temperament mit vorbildlichem Streben nach optimistischer Gelassenheit und Souveränität in die ihnen gegönnte Zeit zu Kompositionen genutzt haben. Dieser trotz und oftmals gerade unter fürchterlichsten körperlichen Schmerzen und seelischen Verwundungen entstandenen Werke werden immer und überall musiziert, neu interpretiert und gehört. Sie sind Heilsam wie allgemein bekannt und tagtäglich erlebt für das Selbst als Einheit von Proto- und Kernselbst und Bewusstsein, Antonio Damasio als das einer der wichtigsten Gehirnforscher, beschreibt als Persönlichkeit, die ihre eigene Musik, eine Symphonie von Erfahrungen, Erlebnisweisen und kognitive Attribuierung repräsentiert. Den beiden Autoren Hans-Joachim Trappe und Wolfang Mastnak kommt das nicht hoch genug zu veranschlagende Verdient zu, ein längst dringend benötigtes Buch von bleibendem Wert vorgelegt zu haben, das jedem, der sich Musik zuwendet, die Augen öffnet und zu Sichtweisen anregt, die nicht nur die Musik im Sinne der Komponisten und ihrer jeweiligen Interpreten vergleichen und nachempfinden lassen, sondern auch vielerlei Impulse für die eigene Gestaltung von Überliefertem, für die Verwendung in allen Lebenslagen und vor allem natürlich für eine adressatenorientierte Psychotherapie geben.


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Ein singulärer Musiktherapeut

“Chinesische Musiktherapie gewinnt international an Bedeutung. Exklusiv.
Wolfgang Mastnak ist Professor für Musiktherapie und forscht im Bereich der Musiktherapie in der Psychiatrie und Kardiologie sowie in der Neuropsychologie.”
http://german.china.org.cn/interview/2015-08/31/content_36463577.htm

 

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Grimauld

Helene Grimaud im SPIEGEL v. 20.12.2014

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Musik und Emotionen – Strebetendenz-Theorie

Alles, was in der Sendung des SWR2 vom 12.11.2014 zur Wirkung bestimmter Akkorde und Harmonien und zu ausgewählten Musikbeispielen zur Sprache kommt, bezieht sich auf die Publikation “Musik und Emotionen – Studien zur Strebetendenz-Theorie” von Daniela und Bernd Willimek mit ihrer Erklärung für die emotionalen Wirkung musikalischer Harmonien.

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Seminare im Herbst 2014

Intensivkompaktwochen

Wochenendseminare

Themen und Fragen zur Vor- und Nachbearbeitung

Anmeldung und Lageplan

 

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Wolfgang Joop malte seine Mutter im Sterbeprozess

Musiktherapeuten wird immer wieder empfohlen, über den Zaun zu schauen und zu beobachten, wie mit anderen künstlerischen Medien umgegangen wird. Das ist ja auch das Anliegen der Zeitschrift für Künstlerische Therapien. Hier ein Bericht aus der Berliner Morgenpost von heute:

Wolfgang Joop hat seine Mutter in der Phase ihres Sterbens gezeichnet. Entstanden seien damals “drei Zeichnungen in ungefähr drei Tagen oder Nächten”, sagte der Designer der “Süddeutschen Zeitung”. Er besitze die Arbeiten zwar noch, habe sie aber nie wieder angeschaut. “Nur durch die Übersetzung der Wahrheit auf meinen Zeichenblock konnte ich die stumme Nähe und den Abschied zugleich ertragen.”

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Tonfolgen: Taugt Musik als Medizin?

http://www.profil.at/articles/1427/984/376519/tonfolgen-taugt-musik-medizin

Zweifellos ist die Durchführung des Weltkongresses in Krems eine großartige Leistung. Doch verwundert den Kenner die Behauptung, “wir” wüssten nicht, wie Musik wirkt.  Dieser Artikel zeigt allerdings ein auf elementarste Grundbedingungen reduziertes Verständnis von Musik als Medizin für hauptsächlich nicht ansprechbare Patienten, das nichts zu tun hat mit Musiktherapie als Psychotherapie. Künstlerische Musiktherapie, die den professionellen Musiker voraussetzt und sich in den Patienten einfühlt, belässt es nicht bei der pulsregulierenden Beschallung (Schalltherapie), sondern versteht Musik als geistfähiges Material. Damit eröffnet sie den mündigen Patienten die Überwindung psychischer Störungen und das Erreichen von Sicherheit durch selbstätige kognitiv-erlebnisphilosophische Strukturierung der betreffenden Selbst- und Objektdimensionen. Für das sich als Musik repräsentierende Selbst ist Bachs Orchestersuite Nr. 3 keineswegs austauchbar mit Heavy Metal. Medizinisch macht es keinen Unterschied, womit etwa die Ernährung erreicht wird, für jemanden mit Kultur dagegen sehr wohl. Für ihn gilt: “Der Ton macht die Musik” – gemäß Gustav Mahler: “Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.” (siehe dazu den gleichnamigen Vortrag zur “Ton-Psychologie” auf dem Weltkongress für Musiktherapie in Krems 7.-12.7.2014).

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GABRIELLE – (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE

Ab 1. Mai 2014 im Kino! Gabrielle ist Anfang zwanzig und besitzt nicht nur eine ansteckende Lebensfreude,
sondern auch eine außergewöhnliche Begabung für Musik. Martin lernt sie in ihrer
Therapiegruppe kennen, wo sie gemeinsam in einem Chor singen. Die beiden verlieben
sich leidenschaftlich ineinander. Aber ihre Umgebung erlaubt ihnen diese Liebe
nicht, denn die beiden sind nicht wie die Anderen: Gabrielle hat das Williams-
Beuren-Syndrom. Die Liebe behinderter Menschen sollte längst kein Tabu mehr sein –
trotzdem muss sich das junge Paar entschlossen den Vorurteilen stellen, um eine
nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte zu erleben. Programmheft GABRIELLE mit Beschreibung des Williams-Beuren-Syndroms.

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Palliative Musiktherapie

Trost spenden, Schmerzen lindern, Angst nehmen – das sind die Erwartungen an die Betreuung unheilbar erkrankter Menschen. Die palliative Versorgung versucht daher, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Inwieweit dabei Musik als Therapie die Lebensqualität steigern kann, haben jetzt Wissenschaftler im Auftrag des DIMDI untersucht. Sie fanden dafür jedoch nur schwache Hinweise, da bisher zu wenig verwertbare Studien vorliegen.

Forscher halten nichts von Musiktherapie am Sterbebett

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Und wieder ein Fall übelster Justiz und Psychiatrie

Mollath: Sachverhalt und Kommentare -Wie befangen ist Mollath-Richter Brixner?

Glaubt man einem hohen Richter, ist die Zahl falscher Schuldsprüche riesig.

88000 im Gefängnis, 145000 zwangseingewiesen in die Psychiatrie, oftmals lebenslänglich und aus bloßer Faulheit skrupelloser Richter und Psychiater:

“Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, was das bedeutet. 88000 Gefaengnisinsassen gibt es in der BRD, das ist 1% der Bevoelkerung, und das ist vergleichbar z.B. mit Griechenland. Aber 145000 Zwangseingewiesene ? Das ist schockierend. Diese Leute haben eine ungewisse Zukunft vor sich. Sie sind der Willkuer der umgebenden Personen ausgesetzt. Natuerlich bestimmt das Gericht die Freiulassung, aber was heisst das genau ? Das Gericht bestimmt aufgrund der Aussagen von begutachtenden Aerzten, diese fragen wiederum auch die beteiligten Pfleger usw. Willkuermoeglichkeiten wohin man blickt. Das ist grauenhaft. Im Gefaengnis weiss man wenigstens, nach x Jahren kommt man frei. (auch aufgeweicht durch die SIcherungsverwahrung). Was ist nur aus der BRD geworden ? Einfach grauenhaft.”

siehe auch: “Schreib um dein Leben” und “Skrupellose Richter und Psychiater

Kann man solch ein Arbeitsfeld wirklich Musiktherapeuten empfehlen? Oder gerade deswegen? Oder ist es ein Tummelfeld für Hochstapler?
siehe SPIEGEL 4 v. 17.1.2015 “Unter Hochstaplern”: Postel_Spiegel-17.1.15

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Esoterik, Wunderglaube, Geistheilung und Meditation

Was nach Martin Stroh, dem Oldenburger Professor für Musikwissenschaft und Absolvent der Musikwissenschaft in Freiburg, um 1994 das Selbstverständnis der Musiktherapeuten ausmachte, ist wohl inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung verbreitet: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article116242902/Jeder-zweite-Westdeutsche-glaubt-an-Wunder.html

Die Titelgeschichte zur Meditation im SPIEGEL 21 “Heilen mit dem Geist” (S. 56 – 63) hat der renommierte Medizin-Journalist J. Blech verfasst. Sie zeigt viele Parallelen zur Musiktherapie, die die Forschung nicht in gleichem Maß für wert hält, erforscht zu werden, zumal unter Musiktherapie alles Mögliche verstanden wird und der Erfolg großenteils von den Musiktherapeuten abhängt, die sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen.

Der SPIEGEL 21 enthält auch zwei Beispiele für die Wirksamkeit der kognitiven Strukturierung. Zum einen sei auf den zutiefst erschreckenden Bericht (S. 96 – 99) über die in den USA tagtäglich verübten Verbrechen am Beispiel eines 18 Jahre lang unschuldig in der Todeszelle einsitzenden damals 20-Jährigen und sein nicht hoch genug zu bewunderndes Selbsterhaltungstraining hingewiesen, das lediglich durch einen Zufall und durch das zähe Ringen einer mutigen Frau schließlich zur Freiheit führte, aber als posttraumatische Störung noch heftig nachwirkt.

Ein weiterer Bericht betrifft die Wirkung von geistigen (kognitiven) Kräften bei Epileptikern (S. 111).

Meditation: Wege zur effektiven Entspannung

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12. März 2013: Deutschlandradio interviewt Prof. Dr. Yolanda Bertolaso

Tanzpsychologin Bertolaso über den Harlem Shake als Massenphänomen

Yolanda Bertolaso im Gespräch mit Christopher Ricke

Sendezeit: 12.03.2013 08:45: Deutschlandradio interviewt Prof. Dr. Yolanda Bertolaso: “Das sind Leute, die haben Spaß bei dem, was sie machen.”

Beiträge zum Nachhören HTML |Flash
für diesen Beitrag Interview mit Yolanda Bertolaso MP3 |Flash

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/03/12/drk_20130312_0845_48748402.mp3

Frankfurter Rundschau 8. März 2013: Harlem Shake: Wenn der Zappelalarm ausbricht

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www.songformarion.de ab 14. März 2013 im Kino

Empfehlung! www.songformarion.de

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Skrupellose Richter und Psychiater

Zweifellos gibt es viele ernsthafte, um das Wohl ihrer Patienten besorgte und engagierte Psychiater, die nur dann (zumindest bei längerem Gebrauch) gefährliche Pillen verschreiben, wenn Psychotherapie oder anderes noch nicht hilft. Diese Gruppe ist jedoch vergleichsweise klein und ohne Einfluss. Man darf mit ihr fühlen, wenn man liest, worüber hier berichtet wird:

  1. Unbedingt lesenswert: Jörg Blech, einer der bedeutendsten und mutigsten Entlarver der Erfinder von Krankheiten, zeigt im SPIEGEL 4 von 21.1.2013, S. 110 – 119 (“Inflation der Seelenleiden – Wie Psychiater neue Geisteskrankheiten erfinden”), wie eine kleine Gruppe ruhm- und profitsüchtiger Psychiater die Mehrheit der Bevölkerung für geisteskrank erklärt und damit für noch größere Belastung der Krankenkassen sorgt: Autoren von DSM-5 als Mietmäuler der Pharmakonzerne, deren Produkte erst krankmachen.
  2. Der am selben Tag um 20.45 Uhr ausgestrahlte Film “Die Story im Ersten: Lebenslang in Haft” zeigt die erschütternde Selbstherrlichkeit und Arroganz von Recht-Habern und Staatsanwälten und die skrupellose Mitwirkung der Psychiatrie. STRAFJUSTIZ: Ohne moralische Skrupel und Justizirrtümer: Wenig Geld für viel UnrechtWenn der Staat zum Täter wird – Bemerkungen zur ARD-Reportage: “Unschuldig in Haft” Kommentar eines Lesers vom 22.1.2013: “Im Gespräch mit dem Leiter der MRV-Anstalt in Hadamar lag mir z.B. exakt dieselbe Frage auf der Zunge: Wozu brauche ich die Psychowissenschaften denn überhaupt, wenn sie auch nach jahrelanger Zusammenarbeit (“Therapie”) mit einem Untergebrachten nicht in der Lage sind zu erkennen, ob der zu Behandelnde die Wahrheit sagt oder nicht?!”

siehe auch

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“Oma ist der bessere Psycho-Doktor”

http://www.fr-online.de/wissenschaft/psychotherapie–oma-ist-der-bessere-psycho-doktor,1472788,17344084,view,printVersion.html

Zu ergänzen wäre der Hinweis auf Musik und Tanz.

 

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Altorientalische Musiktherapie des Sufimeisters Dr. Güvenc

Altorientalische Musiktherapie: 1994 war der Sufimeister Dr. Güvenc mit den im Video zu sehenden Personen meiner Einladung nach Münster gefolgt; es war ein großartiges Erlebnis.

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ADHS mit Musik – ein interessanter Bericht

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hyperaktivitaet-diese-krankheit-ist-eine-rebellion-der-kinder-11706813.html

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Zur Musikwirkung – Scobel-Sendung vom 5.7.2012

http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=31561

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Folgen eines Zeitungsberichts

http://www.kanzleikompa.de/2012/05/29/verpixelter-augenbalken/

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Hinweis auf den neuen Film “IM GARTEN DER KLÄNGE”

Ab dem 31. Mai 2012 startet der besondere Dokumentarfilm IM GARTEN DER KLÄNGE deutschlandweit im Kino.
Dabei handelt es sich um einen Film über den blinden Musiktherapeuten WOLGANG FASSER. Nicola Bellucci hat über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet, wie Fasser einen Dialog mit seinen Schützlingen aufbaut. IM GARTEN DER KLÄNGE ist eine poetische Entdeckungsreise in die Grenzgebiete der Kommunikation, ein leiser und berührender Film über die Welt der Töne, Klänge und Geräusche. Einen Trailer des Films können Sie hier sehen: http://www.garten.wfilm.de/garten_der_klaenge/Trailer.html. Alle Kinos und Aufführungstermine finden Sie hier: kinotermine.garten.wfilm.de

Der erblindete Physiotherapeut arbeitet in der Toscana musiktherapeutisch mit behinderten Kindern. Er nennt sich Klangforscher und beruft sich gern auf John Cage, bedenkt jedoch nicht, dass bereits Sigmund Freud wie auch Milton Erickson u.v.a.m das genaue Beobachten als entscheidend für den Erfolg in der Psychotherapie erkannten. Das Wort “Wissen” stammt schließlich aus dem lat. “videre = sehen”. „Ich habe bemerkt, daß Musik für mich dann am lebendigsten ist, wenn mich das Zuhören zum Beispiel vom Sehen nicht ablenkt“ (Cage in “Silence” 2011, S. 71).

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Film “The music never stopped”

Drs. Schott weisen auf den  Film “The music never stopped” hin. Nach langjähriger Amnesie mit teilweiser Auflösung des Erinnerungsverlustes zeigten sich durch Musiktherapie mit gleichzeitiger familientherapeutischer Intervention frappierende Effekte. Es handelt sich um die filmische Darstellung einer (von dem durch sein Musikbuch und seine z. T. verfilmten Patientengeschichten bekannten New Yorker Neurobiologen und Pianisten Dr. Oliver Sacks dokumentierten) tatsächlichen Geschichte – ein sehr bewegender Film, der  sicherlich insbesondere auch Musiktherapeuten und an Musiktherapie Interessierte anspricht.

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Chorisches Singen und solistische Improvisation ohne Noten unter Gesichtspunkten des psychophysischen Musikverstehens und der therapeutischen Wirkung. Die wichtigsten Inhalte des Singleiterscheins

Aufgrund der Verkürzung des Weiterbildungsstudium Musiktherapie kam in letzter Zeit das therapeutische Singen zu kurz. In den Musiktherapiestudiengängen wird das Singen größtenteils schon gar nicht angeboten. Es gibt schließlich kaum einen Musiktherapiedozenten, der in seinem Studium das Fach Singen hatte. Für Schul- und Kirchenmusiker dagegen ist der Gesangs- und Chorleiterunterricht obligatorisch. Und selbstverständlich ist die Teilnahme am Hochschulchor ebenfalls verpflichtend. An vielen Musikhochschulen ist der Einzelunterricht in Gesang sogar zweimal in der Woche vorgeschrieben – so jedenfalls zu meiner Studienzeit in Freiburg.

Aufgrund des verheerenden Einflusses von Th. W. Adorno kam das Singen in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Verruf und wurde in den nördlichen Bundesländern vollkommen abgeschafft, während es in Süddeutschland zwar erhalten blieb, aber leider ebenfalls in Misskredit geraten und erheblich eingeschränkt worden war.

Ungebrochen und trotz der musiksoziologischen Kampagne gegen das Singen sogar noch verstärkt entwickelten sich in ganz Deutschland die zahlreichen Chorgemeinschaften. Laut dem vom Deutschem Musikrat herausgegebenen Musikalmanach sind mehr als “3,3 Millionen Menschen in 61.000 Chören aktiv” (Wikipedia).

Die insbesondere in der Musiktherapie grassierende Vernachlässigung des Singens zugunsten der seit den 70er Jahren aufgekommenen musikalischen Improvisation auf einfachen Instrumenten haben nun einige Leute ausgenutzt und vermarkten die sog. Singleitung für jedermann. Wie die von ihnen herausgegebene CD zeigt, singen sie ungeniert bar jeglichen Anspruchs an ein Niveau, wie es bereits in jedem Dorfchor besser angestrebt wird. Ihre Adressaten sind irgendwelche Leute, die offensichtlich weder vom Singen noch von Musiktherapie viel verstehen und sich von der Euphorie, wie sie in den Sensivitytrainings und Encountergruppen, die sich längst überlebt haben, gang und gäbe waren. Während die Jugendbewegung um 1900 und die Volksliedbewegung der rührigen Volksschullehrer um Fritz Jöde bis vor dem 2. Weltkrieg noch auf ein ästhetisch ansprechendes und gleichwohl gefühlstiefes ausdrucksvolles Singen im “Volkston” (Herder) Wert legten, ist dieses nun propagierte Singen eher ein greuliches Geplärre von durchaus wohlmeinden, aber wohl vorwiegend eher narzisstischen Dilettanten. Gleichwohl haben sie Erfolg. Daher ist es geboten, in die Musiktherapieausbildung die zertifizierte Singleitung zu integrieren und die mit dem Singen verbundenen physischen, psychischen und sozialkommunikativen Effekte systematisch zu benennen und Methoden der Vermittlung und Beeinflussung zu zeigen, um einerseits selbst jenes mit dem Singen verbundene tiefe Gemeinschaftsgefühl und Sichselbstvergessen zu erleben und anleiten zu können, aber um auch zu verstehen, warum Adorno, Warner, Abraham u.v.a.m. das Singen so vehement verteufelt haben, was die Folge des Missbrauchs in der Nazizeit war und nur in Deutschland ein Problem geworden war.

Wie groß das Bedürfnis nach Singen in der Bevölkerung ist, zeigt das aus Schulen und Freizeiteinrichtungen mit Kindern und Jugendlichen seit langem bekannte Rudelsingen (siehe auch den Bericht in den WN vom 26.5.2012). Termine. WN26.5.12Rudelsingen

Das Programm zum 20.-22.4.2012: musiktherapie.de.tc

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Zahnarztmusik

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/beruhigungsmittel-zahnarztmusik-11689066.html

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Musiktherapiestelle zum 1.4.2012

Diese Ausschreibung, die ich wie immer als einer der ersten erhalten habe, zeigt die ideale Aufteilung der Arbeitszeit. Auf diese Weise können Musiktherapeuten einen Teil ihrer Arbeitszeit auch als Musikpädagoge freiberuflich tätig sein und die Patienten, die in der Klinik meist möglichst bald entlassen werden, weiterhin betreuen.

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Berufung

Vielfach sind Musiker ihrer inneren Berufung gefolgt und haben sichere Stellungen aufgegeben. Auf breites Unverständnis stößt die Entscheidung des beliebten Reutlinger Finanzbürgermeisters und früheren Kämmerers, seinen hochdotierten Posten ohne die in zwei Jahren fälligen Pensionsansprüche zugunsten des Schlagersingens aufzugeben und die Gastwirtschaft seiner Eltern in Isny zu übernehmen. Wer ihn jedoch im Fernsehen sah, konnte auch sehen, wie glücklich ihn das Singen macht, auch wenn die selbst verfassten Melodien und Texte voller Menschen- und Naturliebe noch so schlicht sind. Darauf kommt es für das eigene Wohlbefinden letztlich nicht an. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,784989,00.html

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Musikwirkung

http://www.wieninternational.at/de/content/musiktherapie-im-hospiz-de

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Sog. “privatrechtliches Diplom”

In Berlin wird ein “privatrechtliches Diplom” vergeben. Auf die Anfrage nach dessen Bewandtnis erging von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft am 24.1.2011 folgende Antwort:

Die Kombination “privatrechtliches Diplom” weist offensichtlich darauf hin, dass es sich hier um einen nicht geschützten “phantasievollen” Weiterbildungsabschluss handelt und nicht um einen akademischen Grad im Sinne der Hochschulgesetze.

Weitere Erkundungen in anderen Bundesländern ergaben, dass dort die Vergabe eines sog. “privatrechtlichen Diploms” nicht statthaft ist und der Titel nicht geführt werden darf. Alle verweisen auf die gesetzlichen Bestimmungen:

Titel, die inländischen akademischen Graden gleich lauten oder ihnen zum Verwechseln ähnlich sind, dürfen nicht geführt werden. Die unzulässige Führung ist nach § 132 a Strafgesetzbuch mit Strafe bedroht.

In Frankfurt wird gar die Vergabe des Titels TanztherapeutIn® versprochen.  Laut Auskunft des Amts für Patent- und Markenrecht ist es überhaupt nicht möglich,  die Berufsbezeichnung Musiktherapeut oder Tanztherapeut schützen zu lassen.

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“Forschung”

http://www.mpg.de/4431333/Schlaganfall_Singen?filter_order=L

Solche Ergebnisse kommen zustande, wenn hochbezahlte praxisferne Forscher ihre millionenteuren Maschinen anschmeißen und dann als verbüffenden Effekt kolportieren, was z. B. die Sprachtherapeutin Dagmar Buslach längst praktiziert und was auf S. 151 in “Musik in der Heilkunde” beschrieben ist. Diese Forscher wissen offenbar nicht, dass es keine Melodie ohne Rhythmus gibt und der Rhythmus somit die Grundlage für eine Melodie ist. Eine Melodie ist aber mehr als ein Rhythmus. Sie ist das Herz der Musik, und nur sie lässt sich patentieren. Eine Melodie ist somit auf weitere Sicht wirkungsvoller als eine rhythmische Floskel. Beide basieren jedoch auf Ordnung – Ordnung in unterschiedlicher Ausprägung.

 

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Am Krankenbett eines 60jährigen

Für diese wichtige Arbeit sollten Hospize keine langwierige Musiktherapieausbildung voraussetzen. Jeder Mensch mit Empathiefähigkeit kann diese wertvolle Tätigkeit übernehmen. Er muss nur genau hinsehen und zum Rhythmus des Atems mit angenehmer leiser Stimme und/oder schlichter Instrumentalbegleitung einfache Gesangs- und Klangspuren improvisieren.

http://www.ricam-hospiz.de/hospiz/musiktherapie/

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Ein Überblick

http://gesundheit.germanblogs.de/archive/2011/11/16/musiktherapie-mit-der-richtigen-melodie-die-schmerzen-bekaempfen.htm

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