Welches Buch?

Diese Frage wird oft gestellt. Die Antwort lautet meist: Prinzipiell jedes Buch, wenn beim Lesen Folgendes beachtet wird: In den künstlerischen Therapien gibt es relativ wenige wissenschaftlich zu nennende Publikationen. Schließlich erfüllen nicht einmal alle Professoren für Musik- oder Kunsttherapie die Voraussetzungen, die laut Hochschulgesetzen für eine Berufung und somit auch für eine qualifizierte und kompetente Lehrtätigkeit gelten müssten.[1] Zur Tanztherapie gibt es hierzulande eine einzige Professorin. Schriften zu künstlerischen Therapien sind häufig Qualifikationsarbeiten wie Diplom-, Bachelor-, Master-, Examensarbeiten und Dissertationen.[2] Oft handelt es sich um euphorische Erfahrungsberichte, deren Erkenntniswert wegen ihrer fehlenden Generalisierbarkeit oftmals gering ist.[3]  Eine geschäftstüchtige Anbieterin, die 1986 von mir promoviert werden wollte, hat gar ein auch von weiteren mit ihr gleichgesinnten Inhaberinnen privater Angebote propagiertes System mit Copyright versehen, obgleich es die von mir in den USA mehrfach aufgesuchte Autorin selbst für gänzlich überholt bezeichnet und mir ihr diesbezügliches dickleibiges Buch von 1967 geschenkt hatte. Aus den bisweilen vorbildhaften Berichten erfahrener Praktiker zu ihren Methoden ist jedoch viel zu lernen[4]. Gleichwohl sollte jede nicht evtl. als Poesie wertbare Lektüre den Kriterien unterworfen werden, die für wissenschaftliche Publikationen gelten. Eine Richtigstellung der Wikipedia-Artikel etwa zum Begriff „Künstlerische Therapie“ und vor allem zur Tanztherapie wird meist noch am selben Tag gelöscht. Die zahlreichen Proteste z. B. des Medienanwalts Markus Kompa waren vergebens. [5a] [5b]

Musik-, Tanz- und Kunsttherapie sind als Angewandte Musik-, Tanz- bzw. Kunstpsychologie in der doppelten Bedeutung der Begrifflichkeit als Analyse der Wirkungssubstanzen und des Gehalts des Mediums und als Lehre von seiner Funktionalisierung als modifizierfähiges Pharmakon im Sinne der Heilkunde zu verstehen. Mit den beiden Begriffspolen sind also einerseits die Gegebenheiten beim Patienten, dessen Disposition und Erleben als ein metaphorisches System von  wohltuend stimmiger oder aber krankmachend chaotisch dissonanter innerer Repräsentation zu betrachten und andererseits das in der Einzel- und Gruppentherapie im Hinblick auf die individuellen Therapieziele des jeweiligen Patienten geeignete Medium zu funktionalisieren. Novalis (1772 – 1801) vertrat ja bereits  die Auffassung: „Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem, die Heilung eine musikalische Auflösung.“ Und Friedrich Nietzsche hatte schon empfohlen: „Trau keinem Satz, der im Sitzen geschrieben ist“, ganz zu schweigen von Mary Wigman (1896-1973), auf die sich die Tanztherapie beruft. Und wie Gustav Mahler (1860-1911) „Das Wesentliche in der Musik steht nicht in den Noten“ sagt auch Paul Klee (1879 – 1940): „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar.“ Dazu aber sollte die Zusammensetzung der Wirkungssubstanzen und der immanente Gehalt eines künstlerischen Mediums unter Anwendung der vier Stufen wissenschaftlicher Analyse erschlossen und die für sein Wirkungspotential maßgebende Hierarchie immanenter und interpretatorischer Parameter im individuumsorientierten Umgang mit ihnen so verwendet und unter Berücksichtigung der vier Modi künstlerischer Interpretation gestaltet werden, dass sie je nach Bedarf sowohl eine remoralisierende, remediatisierende oder rehabilitierende bzw. eine diagnostische, erlebnisvertiefende oder handlungsaktivierende Funktion haben kann. Wer unter diesen Aspekten Erfahrungs- und Forschungsberichte liest und zuvor eine konkrete patientenbezogene Mediumsanalyse im Sinne von Psychologie als wissenschaftlicher Lehre vom Repräsentantem seines  inneren künstlerischen Tuns betreibt, für den kann jede diesbezügliche Lektüre bereichernd sein; schließlich lassen sich an ihr die Fertigkeiten in der Anwendung der beiden Seiten einer  Angewandten künstlerischen Psychologie trainieren, wie sie etwa in dem Buch „Musik in der Heilkunde. Wissenschaftliches Lehrbuch Musiktherapie“ beschrieben sind, aber wegen seines Abstraktionsniveaus nur im dazugehörigen Weiterbildungsstudium systematisch erlernt werden können und im Beruf oder auch im Alltag immer wieder trainiert werden müssen, bis der erstrebte Therapieerfolg erfahrungsgemäß erreicht wird.

[1] Der Leiter dieses Weiterbildungsstudiums dagegen hat sich nicht nur bereits als Student mit künstlerischen Medien befasst und sich bei Vorbildern umgesehen. Er hat habilitiert, zweimal promoviert, noch dazu mit „summa cum laude“, drei Musikhochschulabschlüsse, langjährige Erfahrung als konzertierender Musiker und als Lehrender an Medizinischen Fakultäten. Wenn man logischerweise Therapie als nachträgliche Pädagogik (Ruth Cohn, 1970) versteht, dann kommen ihm auch sein 1. und 2. Staatsexamen und seine hauptamtliche Tätigkeit am Gymnasium wie auch seine nebenberufliche, unentgeltlich erbrachte jahrelange Unterrichtstätigkeit an Grund- und Realschulen, seine Betreuung von Schulpraktika in der Lehrerausbildung und seine Tätigkeit in Kindergärtnerinnenfortbildungen und als künstlerischer Therapeut mit Heilpraktikerzulassung und als Supervisor für künstlerische Therapien an einer großen Klinik für Psychiatrie zugute.

[2] Wie die Liste der Dissertationen und Habilitationen über musiktherapeutische Themen zeigt, wird großenteils bei Personen promoviert, die entweder keine Musikhochschule oder keine Universität oder beides nicht absolviert haben. Viele von mir begutachteten Dissertationen und Habilitationen sind in der Liste nicht vertreten.
Dort fehlt aber auch die Habilitationsschrift eines einflussreichen österreichischen Musiktherapieprofessors, in der er die Lehre seines Sufimeisters Dr. Rahmi Oruc Güvenc verwirft. Angesichts der Verhältnisse in Deutschland hatte ich sie in meinem im Auftrag der Univ. Wien erstellten 16seitigen Gutachten befürwortet, obwohl das Musiktherapiestudium bereits nach dem 1. Semester abbrach. Seine Dissertation ist mir nicht bekannt. In Österreich müssen Dissertationen und Habilitationsschriften nicht veröffentlicht werden. Dissertationen können an den betreffenden Universitätsbibliotheken eingesehen werden.

[3] Ein dagegen in jener Liste aufgeführtes, gleichzeitig an der einen Universität als Magisterarbeit und an einer anderen Universität als Dissertation eingereichtes Buch mit einem jeweils anders lautenden Titel zur Musiktherapie, aber nahezu vollständig mit von mir stammenden, längst veröffentlichten Texten, Vorträgen und Seminarpapieren hatte zum Erreichen einer Universitätsprofessur und damit erstmals festen Anstellung gedient. Dass die Texte nicht Musiktherapie, sondern Tanznotation und Tanzdidaktik betreffen und die Buchtitel mit dem Inhalt nichts zu tun haben, war den getäuschten Universitäten nicht aufgefallen. Wegen eines gegen diesen mit zahlreichen Titeln ausgestatteten Lehrstuhlinhaber eröffneten Disziplinarverfahrens anlässlich einer Mitarbeiterin, die sich seinetwegen nicht scheiden lassen wollte, hatte er gegen seine Universität und ihren Präsidenten jahrelang erfolglos prozessiert. Auch den gegen mich geführten, keineswegs letzten seiner zahlreichen Prozesse hat er am 26.2.2018 vor dem Oberlandesgericht Hamm verloren. Am 18.7.2017 hatte er gegen einen Hamburger Musiktherapieprofessor beim dortigen OLG verloren. Obgleich allein schon die Straftat eines mit Betrug erworbenen Doktortitels nicht verjährt, werden ihm die gemäß Gesetz zu entziehenden  Titel und Beamtenrechte belassen. Die von ihm ermöglichten Doktortitel bleiben ohnehin gültig.

Es gibt in den künstlerischen Therapien zahlreiche krasse Fälle. Eine Ausbildungsleiterin und als unprofessorabel abgewiesene Bewerberin wurde zum „Dr. med.“ promoviert und fand eine Anstellung an einer Universität, obgleich sie für die rechtswidrige Führung ihres von einer Privathochschule ausgestellten, nirgendwo anerkannten M.A.-Titels, auf der ihre Promotion beruht, zu einer drastischen Strafe verurteilt worden war. – Ein singulärer, weltweit renommiertester Musiktherapeut hat kurioserweise an seiner Institution zwar Promotionsrecht auch für Musiktherapie, darf  das Fach aber wegen des an der benachbarten Hochschule von einer Sozialpädagogin ohne Musik- oder Musiktherapiestudium geleiteten Musiktherapiestudiengangs nicht lehren, lehrt dagegen Musiktherapie in anderen inner- und außereuropäischen Ländern als Direktor des Forschungsinstituts für Künstlerische Therapien an Chinas Eliteuniversität Beijing Normal University und als Direktor des Musiktherapiestudiengangs an der Universität in Shanghai.

[4] Ein eher knapper Bericht in der Südwest Presse vom 24.8.2018 etwa zeigt bereits unschwer, dass die an der Universitätsklinik in Ulm tätige Diplom-Psychologin mit absolviertem Musiktherapiestudium in jeder Hinsicht vorbildlich musiktherapeutisch arbeitet. Auf den Doktortitel, der bei den in der Fußnote 2 erwähnten Liste genannten führenden Titelvergebern leicht zu erhalten ist, ist sie nicht angewiesen. Auch unter meinen Absolventen habe ich manche in erster Linie um das Wohl der Patienten besorgte exzellente Praktiker kennen und schätzen gelernt. Hier mit freundlicher Genehmigung von Nicola Scheytt und der „© Südwest Presse Ulm, Fotograf:..“ die Verlinkung auf den dort erschienenen Bericht.

Eine Meldung vom 5.9.2018 zur Inflation von Dissertationen: „Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter-André Alt, hat die hohe Zahl von etwa 30.000 Promotionen pro Jahr in Deutschland kritisiert. „Diese Entwicklung müssen wir kritisch hinterfragen“, sagte Alt dem „Handelsblatt“ aus Düsseldorf vom Mittwoch. Eine Promotion sei in Deutschland attraktiv, weil sie bei der Karriere helfe. Doch die Hochschulen brauchten „diese Masse“ nicht. „Am Ende bleibt nicht einmal jeder fünfte in der Wissenschaft“, sagte Alt.

Dazu passt die seit Jahren und am 8.1.2019 in den WN wiederholte Pressemeldung „Das geschenkte Einser-Abitur„, das die Akademikerschwemme und das Fehlen von Praktikern bedingt. Während früher ein Dr.-Titel durch Anfertigen einer Dissertation erworben werden musste, ist in z. B. NRW die Anwesenheitspflicht abgeschafft, gibt es inzwischen kumulative Promotionen und wurden Promotionsstudiengänge mit Anwesenheitspflicht eingerichtet, die die Betreuung von weit weg Wohnenden meist verhindert. Für eine Masterarbeit werden z. T. nur noch maximal 50 Seiten verlangt, was immer noch die Anforderungen zum Master in den USA übertrifft, wo eine zehn Seiten umfassende Literaturliste für die Bewertung durch eine Lehrbeauftragte und eine Studentin ausreicht, wie eine mir zwecks Bewerbung an meinem Institut eingereichte M.A.-Abschlussarbeit zeigt. Patienten und Kliniken mit Ärzten mit üblicherweise wenigen Seiten umfassenden Dissertationen legen auch bei künstlerischen Therapeuten mit Diplom oder M.A. oder Dr. nicht Wert auf akademische Titel. Künstlerische Therapeuten zählen meist nicht zum wissenschaftlichen Personal wie Psychologen und Ärzte, sondern zu den nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern. Um solch eine begehrte Stelle zu erhalten, werden eine gute Ausbildung und Befähigung zur Praxis gefordert, wie sie nur Lehrende vermitteln können, die über die umfassenden Qualifikationen verfügen, die man aber selten an Hochschulen findet, auch wenn sie die Bezeichnung „Professor“ führen, tatsächlich aber z. B. „Studienrätin im Hochschuldienst“ sind, noch dazu ohne ein Lehramtsstudium absolviert zu haben. Es empfiehlt sich, den Werdegang von Anbietern genauer anzusehen. Studienzeit ist schließlich kostbare Lebenszeit. – Wer aber unter Musiktherapie ohnehin nur „vibrierende Entspannung“ mit Klangschalen oder Klangliege versteht, braucht dafür kein Studium. Doch ist daran einerseits die in der MTK 2008 beschriebene Inflation der Bezeichnung „Künstlerische Therapien“ zu ersehen, andererseits aber auch wie vielseitig Angewandte künstlerische Psychologie (Musik für die Psyche usw.) verstanden wird und keineswegs strenger Wissenschaftlichkeit bedarf, zumal die momentan dominierende maschinengenerierte  Hirnforschung[1] bereits 2012 jährlich 40.000 Veröffentlichungen erbracht hat. Um die Flut der durch die Möglichkeiten von EEG und MEG, der Computertomographie in Form von PET, fMRI, TMS und Multiphotonen-, konfokalen Mikroskopie und Optogenetik usw. zur Kenntnis zu nehmen, reicht nicht die Lebenszeit. Der Laie hat ohnehin keinen Zugang zu einem fünf Tonnen wiegenden, bereits 2013 drei Millionen € teuren Kernspintomographen[2]. Hierzu sagt der konzertierender Musiker und Neurologe Eckart Altenmüller[3] (2018, S. 159):

„Eine technische Herausforderung für das Verständnis der hirnphysiologischen Vorgänge bleibt deren Komplexität. Schon ein einziges Neuron ist ein Kleincomputer, das bis zu 50 000 eingehende Impulse von anderen Nervenzellen verarbeitet. Bereits auf dieser Ebene stehen die Wissenschaftler vor einer schier unlösbaren Aufgabe, denn bislang ist es nicht einmal in Ansätzen gelungen, diese 50 000 Eingänge in einem Neuron darzustellen, geschweige denn, bei der Arbeit zu beobachten. Der elegante Hilfsgriff, durch künstliche Netzwerke Berechnungen darüber anzustellen, wie sich derartige Neurone verhalten, erlaubt nur ganz bedingt Rückschlüsse auf die bunte Vielfalt der Wirklichkeit. Und wenn man nun bedenkt, dass ca. 100 Milliarden Neurone unserer Großhirnrinde über jeweils ca. 50 000 Verbindungen miteinander sprechen, dass dieser Informationsaustausch oft nur wenige Millisekunden dauert und sich die miteinander in Kontakt befindlichen Synapsen in Bruchteilen von Sekunden verändern, dann kann man sich vorstellen, dass diese Vorgänge für uns Menschen vielleicht nie erfassbar werden – selbst wenn es gelänge, an jeder einzelnen der 50 000 x 100000 000 000 Überträgersynapsen eine winzige Elektrode anzubringen und einen gigantischen Computer mit der Datenflut zu füttern. Der Computer müsste dann noch die Veränderungen der Überträgereigenschaften an den Synapsen berechnen, das Wechselspiel zwischen Neuronen und umgebendem Stützgewebe, das Neuentstehen und Absterben von Verbindungen und Nervenzellen, die Einflüsse von Stoffwechsel, Tageszeit, Bewusstseinslage und, und, und.“

Natürlich sollte auch ein Praktiker die Forschungslage verfolgen, selbst wenn er oftmals nicht findet, was ihm wichtig ist. So z. B. sucht man trotz des Umfangs des von Lehmann & Kopiez 2018 herausgegebenen Handbuchs für Musikpsychologie von 800 Seiten  nach einigen für die Praxis der Musiktherapie wichtigen Autoren und Phänomenen vergebens. Es erscheint daher angebracht, sich  gemäß Altenmüllers Erkenntnis, wonach ein guter Unterricht seit jeher ohne solche Messergebnisse auskommt, anderweitig in der Musikgeschichte umzusehen und Erfahrungen aus der Lebenswelt zu nutzen. Vor allen sollten künstlerische Therapeuten den Austausch mit anderen kompetenten künstlerischen Therapeuten pflegen, um über den engen Zaun seines Spezialgebiets zu schauen, was der Zweck der „Wissenschaftlichen Gesellschaft“ von 1984 ist. Dass darin die oben erwähnten „Koryphäen“ keine Chance haben, versteht sich von selbst.

[1] Spitzer, M. (2012). „Gehirnforschung für die Schule“ (9.2.2012) https://youtu.be/R1eOd4mNUEQ

[2] Spitzer, M. (2013). Lernen – Die Entdeckung des Selbstverständlichen. [zur „Metakognitiven Kernkompetenz“] https://www.youtube.com/watch?v=CujLrwHbYtY&t=4057s

[3] Altenmüller, E. (2018). Vom Neandertal in die Philharmonie. Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann. Berlin: Springer.

[5c] Erfahrungen mit Wikipedia

Zitat: «Bei Recherchen entdeckte ich Ende 2007 zufällig einen Artikel zu einem polit­historischen Thema, der sich definitiv in einem – sagen wir mal ganz diplomatisch – „unqualifizierten Zustand“ befand. (…) Der Artikel wurde von einem Benutzer verteidigt, den ich damals für einen gleich­berechtigten Benutzer hielt. Und dem Benutzer wurden Admins gefällig, die ich für normale Admins hielt. Ich saß ahnungslos in der Falle.

In Wirklichkeit hatten sich meine Gegner konspirativ verschworen: Durch die Bank weg handelte es sich um Herrschaften des Hamburger Wikipedia-Stammtisches[pp], die ein Kartell bildeten. Ebenso wenig wie Franz Kafka[wp] hatte ich von Anfang an auch nur die allergeringste Chance, mit Sach­argumenten durchzudringen. Doch dies alles war mir damals unbekannt gewesen.

Die geringste Schärfe im Ton konnte als angeblicher „persönlicher Angriff[wp] gewertet werden, etwa die das Absprechen jeglicher Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet, was allerdings nachweislich der Fall gewesen war. Umgekehrt durfte man sich mir und meinen Mitstreitern jede Demütigung herausnehmen und die Regeln wissenschaftlicher Arbeitsweise sowie die Wikipedia-Regeln nach Belieben ignorieren. Mein Gegner und seine Schergen waren sakrosankt. Wie gesagt, die Zusammenhänge hinter den Kulissen und der Admin-Corpsgeist waren mir unbekannt, auch wenn mir schon damals einige überflüssig abschätzige Kommentare von Admins merkwürdig temperamentvoll vorkamen.» – Markus Kompa[4]

Zitat: «Die Wikimedia-Herrschaften, mit denen ich bisher das Vergnügen hatte, haben wenig mehr Persönlichkeit erkennen lassen als trotzige Pubertierende mit Corpsgeist. Und da die Wikimedia durch die Spenden über bemerkenswerte finanzielle Möglichkeiten verfügt, Geld jedoch bekanntlich den Charakter verdirbt, halten die sich für unantastbar.» – Markus Kompa[5]
Zitat: «Nach den Jahren des Aufbruchs haben die meisten Autoren der Wiki-Community längst den Rücken gekehrt. Die einstige Idee des kollektiven Wissens wird heute von einer überschaubaren Clique untereinander heftig zerstrittener, provinzieller Streithanseln dominiert, die ihre Intriganz allenfalls dann überwinden, wenn es gegen Leute von außen geht.» – Markus Kompa[5]
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